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Segnung für das Schulmandala
Haus i. Wald Nach der Himmelsstange startete die Grundschule Haus i. Wald wieder ein Kunstprojekt der ganzen Schulfamilie. Alle Schüler und Lehrer gestalteten mit der Künstlerin Monika Krenn ein großes Schulmandala für den Eingangsbereich. Pfarrer Erwin Jaindl hat das Bild noch vor den Osterferien gesegnet.
„Freundschaft kommt auf leisen Sohlen, ja du merkst es manchmal kaum..“ sangen die Schüler zu Beginn der kleinen Feier. Schulleiterin Roswitha Bumberger gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass sich Monika Krenn für das Projekt bereit erklärt hatte und sie dankte auch Johanna Saliger, die mit großem Kunstverstand begleitend zur Seite stand. Gleich eingangs bedankte sie sich bei der Raiffeisenbank, der Sparkasse und den Firmen Zambelli und Greipl, die zu Weihnachten der Schule Spenden zukommen haben lassen, so dass dieses Projekt durchgeführt werden konnte. Zur Einstimmung auf die praktische Arbeit kam die Künstlerin an die Schule und brachte den Schülern anhand von Beispielen die Bedeutung und Entstehung eines Mandalas nahe. Das Thema „ Frieden – Freuden – Freundschaft“ haben sich die Kinder dann selbst erarbeitet. So erleben sie jeden Tag die Schule in friedlichem Miteinander, in Freundschaft und Freude am Lernen.
Der Begriff „Mandala“ komme aus der alten indischen Sprache „Sanskrit“ erklärte die Künstlerin und dies bedeute so viel wie Kreisbild. Der Kreis sei nämlich das Ursymbol der Menschheit. Eine besondere Rolle würden Zahlen spielen. Die Hausinger Schüler mit den Lehrkräften würden zusammen 72 ergeben, eine Zahl die sich gut teilen lasse. Und sie erklärte weiter, dass die Regenbogenfarben des Mandalas ein Symbol für alles Leben sind und die Perlen ein Ausdruck der Kostbarkeit. Die kleinen Baumscheiben mit den Jahresringen stehen für die Natur. Jeder an der Schule durfte sein eigenes Kunstwerk dazu gestalten und obwohl sich die Motive gleichen, ist doch jedes ein Ausdruck der Individualität des Einzelnen und zeigt im gesamten die Einheit der Schulfamilie. Ein feines Netz verbindet alles. Im Mandala versteckt sind viele gute Wünsche.
„Das absolut Wichtigste aber“, so Monika Krenn, „ist die Mitte. Es ist der liebe Gott, und der ist das Leben“. Pfarrer Erwin Jaindl knüpfte im Rahmen seiner Segensworte daran an und er freute sich, dass Gott auch mit diesem Mandala in der Mitte der Schulfamilie ist. Er wünschte, dass die Botschaft von Frieden Freundschaft und Freude, bei den Schülern allgegenwärtig sein soll. PNP-bo
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