Viel Spaß hatten die Schüler der Grundschule Haus i. Wald beim Herbstwandertag. Die 1. und 2. Klasse war wieder traditionell mit Anneliese Stöger in Sachen Heimatkunde unterwegs, die Schüler der 3. und 4. Klasse machten das “Furthinger Holz” unsicher.
Frau Stöger, unsere Expertin in Sachen Heimatkunde, erzählt und die Kinder hören gespannt zu:
Das Soldatenkreuz am Rande des Furthinger Holzes
Am vorletzten Kriegstag im April 1945 wurde ein deutscher Tiefflieger von den Amerikanern über den Haselbacher Wiesen abgeschossen. Der Pilot wurde zunächst am Hausinger Friedhof beerdigt, später dann in den Soldatenfriedhof nach Hofkirchen überführt.
links das alte, daneben das neu renovierte Denkmal
Das Marterl von Furth
Dieses Marterl ist ein Gebetsandenken an den Großvater von Georg Lindner aus Furth. Er ist hier 1922 vom Kirschbaum gefallen und hat den Sturz nicht überlebt.
Wensauer Gedenkstein
Er steht als Erinnerung an Luise Wensauer aus Furth. Sie verunglückte in dieser Kurve tödlich mit dem Fahrrad.
Die 3. und 4. Klasse erkundeten den "Further" Wald. Manche entpuppten sich dabei als Fachleute für Bäume und Pilze. Entlang der Ilz war es jedenfalls eine erholsame Abwechslung zum Unterricht.
Der Weg durch den Wald war teilweise schon recht anstrengend. Dafür schmeckte anschließend die Brotzeit umso besser.