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Rektor Bernhard Wiesmüller begrüßte in der Veranstaltungshalle die vielen Gäste. Der gute Besuch sei ein Zeichen, wie wichtig allen die Kinder und die Schule seien, freute er sich. Sein besonderer Gruß galt Pfarrer Erwin Jaindl, Bürgermeister Helmut Peter mit den Stadträten Erwin Liebl und Markus Hoppe, den ehemaligen Kollegen von der Grundschule Haus mit Rektor Hannes Mayer, den Erzieherinnen des Kindergartens mit den Schulanfängern 2010 und den Sponsoren der örtlichen Firmen und Banken. Ein extra Gruß und gleichzeitig auch Dank galt dem Elternbeirat, an der Spitze Karin Weber, der wieder alles organisiert hat.
„Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht“, mit dieser Strophe eines Weihnachtsliedes führte der Rektor in die Feier ein. Einen Stern, der für jeden persönlich strahlen soll, haben die Besucher gleich am Eingang erhalten. Falls jemand dafür einen kleinen Obolus ins Körbchen daneben gelegt habe, gehe diese Spende, genau wie die vielen Päckchen, die die Kinder gebracht haben, wieder an die Rumänienhilfe des Dekanates, informierte der Rektor.
Die Weihnachtsgeschichte, die von den vier Klassen gemeinsam aufgeführt wurde, begann „Hier und Jetzt“ und erzählte die Geschichte von dem Stern der nicht leuchten wollte und vor 2000 Jahren für Unruhe sorgte. Erst als er eine wichtige Aufgabe vollbracht hatte, wurde er berühmt. Zunächst wurde eine Schulklasse bei einer Nachtwanderung von einem Sternenforscher in die Geheimnisse der Planeten und Sterne eingeführt. Nachdem sich die Gruppe mit den Geräuschen des nächtlichen Waldes vertraut gemacht hatten, hielt der Sternenforscher die Kinder an, sich auf dem Rücken zu legen, damit sie die Sterne sehen konnten. Er erklärte ihnen dann unter anderem, dass sich die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun um die Erde drehen. Das tollste am Himmel seien aber die vielen kleinen Lichter, die Sterne, fuhr er fort und fröhlich, aber erfolglos versuchten die Kinder diese zu zählen. Die Sterne am Firmament zeigten sich stolz über das Interesse der Menschen und leuchteten heller und heller. Sogar einen Tanz führten sie auf . Nur ein kleiner Stern, der wollte einfach nicht leuchten. Da erzählte ihm ein alter Stern die Geschichte von den drei weisen Männern aus dem Morgenland, die auf der Suche nach dem neugeborenen König der Juden waren und dabei auch von so einem kleinen Stern geführt wurden. „Dieser Stern von Bethlehem“, so die Aussage, „strahlt bis in unsere Zeit als großen Star unter den Sternen.“
Die Schüler hatten teilweise sehr viel zu lernen, aber die Begeisterung, die ausnahmslos alle an den Tag legten, war mit einem Wort „mitreißend“. Die schuleigene Flötengruppe, musikalisch unterstützt auch von den Lehrkräften, passte ebenfalls ins Bild.
Ins Abschlusslied stimmten auch alle Besucher begeistert ein: „Heute leuchten alle Sterne und es geht ein heller Schein, aus der weiten Himmelsferne in die dunkle Welt hinein...“
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