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Sternstunde in der Grundschule Haus i.Wald Die Grundschule Haus i. Wald konnte sich zur traditionellen Weihnachtsfeier wieder über einen Besucheransturm freuen. Die Besucher durften eine „Sternstunde“ erleben. Die anschließende Bewirtung musste wegen des Sturmes aber vom Freien in die Halle verlegt werden. Schulleiterin Roswitha Bumberger begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Veranstaltungshalle und freute sich, dass neben den Familien der Kinder viele weitere Gäste Interesse am Geschehen der Grundschule zeigen. Ihr besonderer Gruß galt Pfarrer Erwin Jaindl, dem amtierenden Bürgermeister Max Niedermeier und Stadtrat Erwin Liebl und allen „guten Geistern“ einschließlich der Lesepaten, die in der Schule mitarbeiten. Sie freute sich auch, dass Kolleginnen von der Grundschule Grafenau zu Gast waren. Auch allen Förderern der Schule, wie den Hausinger Firmen und Bankfilialen galt ein Gruß, verbunden mit Dankesworten. Ganz besonders bedankte sie sich noch beim Elternbeirat, an der Spitze Ulrike Bauer, der an diesem Abend wieder für das leibliche Wohl der Gäste sorgte und ein ganzes Jahr über wertvolle Arbeit geleistet hat. Ein Lob galt auch noch Pfarrer Erwin Jaindl und der Theatergruppe für den Aufbau der Bühne. Gerade in der Weihnachtszeit hätten die Sterne viel zu tun, um hell zu strahlen und zu funkeln, führte die Schulleiterin in das Programm ein. Nach der langen Zeit, in der es diese Himmelskörper schon gebe, sei es aber kein Wunder, wenn sie an Strahlkraft verloren hätten. Wie sie es schaffen können, wieder hell, so wie von Anfang an zu leuchten, das wurde in dem Singspiel erzählt in das jedes Kind der Schule eingebunden war. Der kleine Stern im Mittelpunkt der Handlung jammerte, dass er nicht mehr leuchten könne. Er erzählte aber, dass der große Orion ihm verraten hätte, dass man Menschen suchen müsste, die glücklich sind um wieder an Strahlkraft zu gewinnen. Seine „Sternekollegen“ beschlossen, dass sie sich alle bemühen werden, Menschen glücklich zu machen. Habe man nicht in der Sternenschule sogar Unterricht darin gehabt? Dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen war aber gar nicht so einfach. Sie hörten in die Träume der Menschen hinein, die sich zum Beispiel Autos, Fernseher, Computer und Handys und einen Urlaub wünschten und merkten enttäuscht, dass sie gar nicht die Möglichkeit hätten, diese Wünsche erfüllen zu können. Aber wie war das nochmal? Sie sollen ja nur glückliche Menschen suchen. Da beobachteten sie, wie traurig ein Mädchen war, weil die Familie wegen Papas Arbeitsplatz umziehen musste und sie fühlten mit Aussiedlern mit, die ihr spärliches Hab und Gut dabei hatten und nicht wussten wohin. Schließlich waren da noch Maria und Josef, die in Bethlehem anscheinend vergebens ein Nachtquartier suchten. Aber das Blatt wendete sich. Die Mama konnte das Kind überzeugen, dass es auf einer neuen Schule neue Freunde kennen lernen wird, für die Aussiedler waren Zelte vorbereitet worden und Maria und Josef durften zumindest in einem warmen Stall übernachten. Wie froh waren sie alle! Da schimpfte nur noch ein Herr Pfarrer, weil jemand im Gotteshaus das Kind aus der Krippe gestohlen hatte und die Christmette bald beginnen würde. Da kam ein Mädchen, das wegen ihrer Krankheit sehr traurig war, mit ihrer Puppe in die Kirche. Sie erfasste die missliche Lage und war überglücklich, ihre Puppe als Christkind in die leere Krippe legen zu dürfen. Der Pfarrer und alle Besucher der Christmette freuten sich sehr und waren ebenfalls glücklich. Der kleine Stern und alle anderen Sterne um ihn herum aber durften an sich selbst erleben:„Wenn die Menschen glücklich sind, strahlen ganz hell auch wir“. Die Kinder beherrschten lange Textpassagen und begleiteten die Lieder bei denen sie kräftig mitsangen, mit Flöte und Xylophon „Gott setzt Zeichen in den Himmel, Sonne Mond und jeden Stern. Gott will allen damit sagen: du ich hab dich wirklich gern......“ sangen zum Schluss alle gemeinsam. Die Schüler haben wieder so viel Freude bereitet, dass die Sterne am Himmel bestimmt noch ein bisschen heller strahlen. PNP20.12.2011bo |